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mosaik31 – und jetzt raus hier

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„Lyrik ist unproduktiv“ titelt Lisa-Viktoria Niederberger in ihrem Leitartikel des neuen [foejetõ]. Welche gesellschaftspolitische Kraft Lyrik hat – und was deren Aufgaben sind – darüber spricht Tristan Marquardt im Interview über die Festivals Fokus Lyrik und ULF, das Unabhängige Lesereihen Festival. Und dann stellt uns Jonas Linnebank die Literaturszene von Köln genauer vor – inklusive Fleischhammer. Davor wie immer grandiose Lyrik – und Prosa, diesmal u. a. auch aus dem Belarussischen, Slowenischen und Niederländischem.

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mosaik31 – und jetzt raus hier

Frühjahr 2020

Kostenoffenlegung

Das mosaik ist kostenlos erhältlich. Das bedeutet jedoch nicht, dass bei der Produktion keine Kosten anfallen. Die (fiktive) Entlohnung der Arbeitsstunden im Team haben wir nach den fair-pay-Empfehlungen der IG Kultur Österreich bemessen, die Arbeitszeit der Autor*innen und Künstler*innen können wir weder ermessen noch angemessen entlohnen.

Das mosaik finanziert sich großteils über Förderung der Stadt und des Landes  Salzburg sowie des Bundeskanzleramtes Österreich. Wenn du unsere Arbeit schätzt, kannst du uns auch monetär unterstützen: Mit einem Abo, einer Mitgliedschaft oder einer einmaligen Förderung.

Mehr Infos dazu: mosaikzeitschrift.at/Geld 

mosaik31

Redaktion (75h à 17€) *    1275,00€
Organisation (42h à 16€) * 672,00€
Korrektorat (30h à 17€) *    510,00€
Grafik & Satz (27h à 17€) * 459,00€
Druck                                3001,78€
Versand (Durchschnitt)       388,40€
Marketing (Durchschnitt)    280,00€
Künstlerische Arbeit     unbezahlbar
Summe                            6586,18€
Auflage                                     1500
Kosten pro Exemplar            4,39€

* diese Arbeit erfolgt unentlohnt!

Inhalt

Frauen mit Geld
  • Martin Peichl – Männer ohne Eigenschaften
  • Hera R. Blau – Zwei Bier und wir
  • Kanella Baleka – Tommy, Montag 11:00, Musikkonservatorium
  • Kerstin Nethövel – Explosionen
Platz am Rand
  • Patricia Büttiker – Short Pieces
  • Bülent Kacan – Agitatoren und Abgründe
  • Angelika Brünecke – Unsicherbar
  • Michael Pietrucha – „Hajastan“ – oder Die Armenischen Miniaturen
Schwitzwässer nachts
  • Susanne Huck – Gottfried hat schon wieder was angestellt
  • Jochen Weeber – Badewannen
  • Paul Jennerjahn – vernissage, winter
Kunststrecke von ISIPAINTING
BABEL – Übersetzungen

Unsere Affinität zu slawischen Sprachen rührt nicht von irgendwo her: Seit den Anfängen unserer Arbeit als Zeitschrift kamen wir des Öfteren mit Autor*innen in Berührung, die östlich der Salzach ihre ersten literarischen Schritte unternahmen und mittlerweile in Ländern wie Slowenien, Tschechien oder Serbien feste Größen in ihren heimischen Literaturszenen sind. So wie etwa der preisgekrönte und in dieser Ausgabe von BABEL vertretene, slowenische Dichter Uroš Prah, mit dem uns auch das Zeitschriftenwesen verbindet (Uroš war jahrelang Redakteur der in Slowenien äußerst populären Literaturzeitschrift IDIOT). Daneben schätzen wir sehr die Arbeit von Übersetzer*innen wie Patrick Valouch, der nie müde wird, uns die spannendsten neuen Autor*innen aus Osteuropa in eigener Übersetzung vorzustellen. Dass sich in dieser Ausgabe ein Holländer eingeschlichen hat, sei jetzt mal dahingestellt – auch Holland liegt ja schließlich östlich vom Meer.

  • Karel Jan Capek – Mrtví na lovu / Die Toten auf der Jagd (Tschechisch)
  • Volha Hapeyeva – жыву […] / Ich wohne […] (Belarussisch)
  • Katsjaryna Makarewitsch – мора? / das meer? (Belarussisch)
  • Uroš Prah – jutro ob bazenu / Ein Morgen am Pool (Slowenisch)
  • Arnoud Rigter – Ding van dons / Ding aus Daunen (Niederländisch)
  • Uroš Miloradović – Svaka stolica […] / Jeder Stuhl […] (Serbisch)
[foejәtõ]

„Lyrik ist unproduktiv“ titelt Lisa-Viktoria Niederberger in ihrem Leitartikel des neuen [foejetõ]. Welche gesellschaftspolitische Kraft Lyrik hat – und was deren Aufgaben sind – darüber spricht Tristan Marquardt im Interview über die Festivals Fokus Lyrik und ULF, das Unabhängige Lesereihen Festival. Und dann stellt uns Jonas Linnebank die Literaturszene von Köln genauer vor – inklusive Fleischhammer.

Kreativraum mit Katherina Braschel

INTRO

Und jetzt raus hier. Manchmal wird es etwas hektischer: Wenn man den Drucklegungstermin nicht mehr verschieben kann, aber noch dieses und jenes fertig werden, Korrektur gelesen und gesetzt werden will. Ist uns zugegebenermaßen bei dieser Ausgabe so ergangen. Wer schon mal ein Druckprodukt in Auftrag gegeben, eine wichtige Arbeit abgegeben o. Ä. hat, kann das vielleicht nachvollziehen: All der Stress ist vergessen, wenn der letzte – entscheidende – Mausklick passiert. Und jetzt raus hier.

Ebenfalls draußen ist das Debüt von Katherina Braschel in der edition mosaik. Diese Drucklegung ging mit weit mehr Ruhe – fast schon zeremoniell – über die Bühne. In es fehlt viel begibt sich Katherina auch nach draußen, lässt die Umwelt wirken und hinterfragt diese – und sich selbst in ihr.

Und jetzt? Mit der Jubiläumsausgabe mosaik30 haben wir viele wertvolle Erfahrungen gemacht. Hier(r)aus sind ein paar Neuigkeiten für die Zeitschrift entstanden. Auf Seite sechs seht ihr zum ersten Mal, wer „wir“ eigentlich sind, die hier z. B. diese – sagen wir mal: bemühten – Intros schreiben. Und das [foejetõ] (ab Seite 59) blieb uns auch in seiner Form erhalten. Wir sind gespannt, was ihr davon haltet. Und jetzt raus hier!

euer mosaik

mosaik

mosaik ist eine Plattform zur Vermittlung und Vernetzung gegenwärtiger Literaturen. Print- und Onlinepublikationen sowie Veranstaltungen treten in Synergie mit anderen Kunstformen und zielen auf die Förderung aktueller Stimmen und deren Vielfalt. Hierbei steht das Werk im Zentrum.

mosaik will Räume schaffen, um den Literatur- und Kunstdiskurs zu hinterfragen und neue Zugänge zu ermöglichen. Aus der Gesamtheit dieser Aktivitäten entsteht das namensgebende Bild.

www.mosaikzeitschrift.at

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