Literatur & Kritik 605-606: Jubiläum
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JUBILÄUM! Seit 60 Jahren begleitet die Zeitschrift „Literatur & Kritik“ literarische und gesellschaftliche Debatten. Das Jubiläum ist Anlass für einen Blick zurück und zugleich nach vorn.
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Die Zeitschrift „Literatur und Kritik“ wurde 1966 federführend von Gerhard Fritsch gegründet. Seit 1991 hat die Redaktion ihren Sitz in Salzburg und wurde über 30 Jahre von Arno Kleibel und dem Schriftsteller Karl-Markus Gauß herausgegeben. Unter der Herausgeberschaft und Chefredaktion von Karl-Markus Gauß hat sich die Zeitschrift der Entdeckung wenig bekannter Literaturlandschaften Europas gewidmet, vielen Spielarten der österreichischen Literatur ein Forum gegeben und insbesondere auch Autorinnen und Autoren beachtet, denen im literarischen Betrieb die verdiente Aufmerksamkeit vorenthalten wurde. Von Karl-Markus Gauß übernahm die Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin 2022 Ana Marwan die Mitherausgeberschaft und alleinige Chefredaktion für die beiden Jahrgänge 2023 und 2024. Ihr besonderer Fokus lag auf der Abbildung relevanter und neuer Stimmen der österreichischen und slowenischen Gegenwartsliteratur. Mit einer Vielzahl an neuen Rubriken und ungewöhnlichen Schwerpunktthemen hat sie Literatur und unterschiedliche Themenbereiche, beispielsweise aus Wissenschaft, gekonnt miteinander verwoben und der Zeitschrift ein neues Profil gegeben.
Birgit Müller-Wieland gibt die Zeitschrift ab dem neuen Jahrgang 2025 zusammen mit Arno Kleibel heraus.„Literatur und Kritik“ erscheint in fünf Doppelnummern pro Jahr. Die Zeitschrift wird in annähernd dreißig Staaten gelesen.
Literatur & Kritik 605-606 (Juli 2026)
JUBILÄUM!
Seit 60 Jahren begleitet die Zeitschrift „Literatur & Kritik“ literarische und gesellschaftliche Debatten. Das Jubiläum ist Anlass für einen Blick zurück und zugleich nach vorn. Diese Ausgabe versammelt Texte, die sich mit Erinnerung und Gegenwart, mit Umbrüchen und Kontinuitäten, mit Schreiben und Wiederentdecken beschäftigen, von Aufbruch und Erinnerung, von Wandel und Widerstand erzählen. Sie schlägt Brücken zwischen 1966 und heute, zwischen Archiv und Gegenwart, zwischen großen Namen und neuen Stimmen – und lädt dazu ein, Bekanntes mit anderen Augen zu lesen.
„Vielleicht war alles auch ganz anders.“ – Daniela Strigl
„Denn es ist ja die Wunderkraft der Literatur, ihr Vermögen Augen zu öffnen und Welten zu erschließen, das uns ermutigen und aufrechterhalten kann.“ – Birgit Müller-Wieland, aus dem Editorial der Jubiläumsausgabe.
„Das Donauweib und die Donau kümmern sich nur um eins. Um das Fließen. Darum, dass es weitergeht. Dass nichts versiegt, das Wasser nicht und auch nicht die Worte.“ – Lisa-Viktoria Niederberger
„In der neuen Literatur und Kritik mag es denn ironisch und bitter, poetisch und polemisch, angriffslustig und verzweifelt, seriös oder verspielt, niemals aber sachlich zugehen, denn die Literatur und das Leben sind uns keine Sachen, denen Sachlichkeit angemessen wäre.“
— Karl-Markus Gauß, zitiert von Daniela Strigl
Mit Beiträgen von:
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- Paul-Henri Campbell
- Daniela Strigl
- Raoul Schrott
- Lisa-Viktoria Niederberger
- Bodo Hell
- Karol Sauerland
- Margit Schreiner
- Evelyn Schlag
- Susanne Alge
- Anna Gruver (aus dem Ukrainischen von Alois Woldan)
- Paul M. Horntrich
- Ulrike Tanzer
- Stefan Simonek
- Christian Schacherreiter
- Gerhard Zeillinger
- Evelyn Bubich
- Marie Ströbitzer
- Walter Grünzweig
- Eva Auzinger
- Helmut Neundlinger
Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 232 g |
|---|---|
| Größe | 240 × 160 × 9 mm |
| Zeitschrift | LITERATUR UND KRITIK |
| Seiten | 112 |
| Bindung | Klebebindung |
| herausgegeben von | Arno Kleibel, Birgit Müller-Wieland |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| made in | Österreich, Salzburg |














