perspektive 102/103

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Die neue Ausgabe der Grazer Zeitschrift macht sich auf die Suche nach der ‚webkante‘

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perspektive 102/103

perspektive gibt zweimal im jahr eine doppelnummer und literaturzeitschrift heraus. ist in graz (österreich) und berlin (deutschland) situtiert und legt wert auf gesellschaftskritisches formbewusstsein in literarischen und essayistischen texten.

vor fast 20 jahren (2002) hat perspektive schon einmal einen blick unter die webkante geworfen. das projekt avantgarde_under_net_conditions hat versucht, den TEXT im noch jungen web unter avantgarde gesichtspunkten zu sondieren. gemäß der devise. alles ist besser als jeder stillstand. wurden autoren. net.artisten und mechanisch versprengte vorgestellt und auf ihr avantgarde verständnis hin befragt. das avantgarde und antwort spektrum war naturgemäß breit wie jede saumgrenze: von überzeugten dadaisten. über spezialisten der avantgarde. bis zu jenen. die unkenntnis und unwillen klar favorisierten. und sich überhaupt nicht – wie gut auch immer sicht- und greifbar – ins avantgarderegal stellen lassen wollten. die rezeption im deutschsprachigen avancierten // experimentellen literarischen feld war klar: „solange ich TEXT habe. bieten sich mir keine möglichkeiten (mehr)“ (dosiertes präsens – just keep schrubbing!).

ABC – avantgarde-boot-camp als erkennbares revival hatte es da schon deutlich schwerer. überhaupt noch sowas wie eine webkante zu finden. die möglichkeiten mit TEXT // code zu arbeiten haben sich mittlerweile zugleich extrem erweitert (vulgo: ubiquittung, -en nom. pl. präs. akt.) und auf einzelne punkte fokussiert (vulgo: code-halo, mögliche entsprechungen: TEXTschreinereischeincoding). auch aktuell finden sich noch die überzeugten dadaisten. neu-futuristen und fluxus streiter (singulare tantum – ja genau. so wie kälte. schnee und obstler nur in der einsamkeit funktionieren). aber die mehrzahl nutzt einzelne avantgarde praktiken. je nach eigener kenntnis. fasson. anwendbarkeit & spiegelbarkeit auf code // technik // algorithmik (plurale tantum – das gegenteil von einsamkeit ist ganz natürlich machbarkeit. SIE SAGEN ES. beispielhaft sei hier nur angeführt // amouren // ränke // meriten). die technische expertise bestimmt zu großen teilen. was umsetzbar ist. aber auch was rezipiert wird (vulgo: code-TEXT-schere – code und TEXT kläffen sich nur noch an // SIE PATTHUSTER // SIE SCHLEIFENSCHLUMPF //

 

Mit Beiträgen von:

dadasophin (introduction) | agon’s lithic cornea I + II | apobrand | astranaut | babel | bil sabab | concretesage | czjne | esolanger | fatal error | friedmann | googoog’joob | hab | herrmüller? | hip kola | iandroid du m’egeaux | jakaorg | jan ewa |  jpiringer | kenjsterf / hrm | kern | lale | literalex | ltx62 | luscious dick | mccabio17 | merzmensch | missingauthor | missingno. | mjellmë | neofuturist | netwurker.mez | nips | obscurator | odanio | parataxia | planet susannia | salomé | tom de toys

Zusätzliche Information
Gewicht 951 g
Größe 295 × 210 × 10 mm
Zeitschrift

perspektive

Seiten

96

Bindung

Klebebindung

Erscheinungsjahr

2021

ISSN

1021-9242

made in

Graz, Österreich

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